Was tun im Fränkischen Seenland?

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Zeit- die älteste Zivilisationskrankheit

Langsam gewesen, Schwein gehabt

-Damit Urlaub auch wirklich Urlaub bleibt-

Früher konnte man nicht guten Gewissens verreisen, ohne jedes Museum und jede Bronzefigur im Umkreis von mehreren Kilometern gesehen zu haben. Heutzutage soll man die Sehenswürdigkeiten am besten mit Skistöcken, Surfbrettern oder wenigstens Turnschuhen erreichen. Dem Schlagwort Aktivurlaub brauchen sie hier nicht hinterherschnaufen. In Hohenweiler ticken die Uhren anders: Hier machen sie, wonach ihnen gerade ist. Das Schöne an den Radtouren in unserer Gegend etwa sind nicht die schattigen Waldwege im Hochsommer oder die sonnigen Wege im Frühjahr und Herbst, es sind die Wildschweine, die ihnen plötzlich am Westufer des Brombachsees begegnen und viele andere Kleinigkeiten, die entdeckt werden wollen.

Schnell gewesen, Spaß gehabt

-Weil schnell nicht immer hektisch sein muss-

Wenn Sie beim Stichwort Surfen zur Zeit nur an Urlaubsplanung und Bettenreserveirung denken, ist es höchste Zeit, sich dem Wind am Brombachsee zu überlassen und die große Freiheit im Rücken zu spüren: Hier können Sie ihre ersten Stunden nehmen und dank der meistens wohlwollenden Brisen schnell den Spaß am Surfen entdecken. Angst, sich mit Startschwierigkeiten zu blamieren, brauchen Sie keine haben: Die Schulen aus der ganzen Region schmeißen hier ihre Anfänger ins -sprichwörtlich- kalte Wasser.Wer gerne wenigstens ein bisschen festen Boden unter den Füßen hat, kann erste Segelstunden nehmen, bereits kundige Skipper können bei verschiedenen Anbietern ein Boot chartern. Am Brombachsee gibt es viele Gelegenheiten, klassische Sportarten wie Radeln, Schwimmen, Angeln, Tauchen, Ruderboot fahren, Tretboot fahren, Schlauchboot fahren, Fußball, Tennis, Wandern und Klettern zu betreiben, aber auch viele neue Sportarten zu entdecken: Kite-Surfen etwa, Beach-Volleyball oder Free Golfing.

 

Nicht auf die Zeit geschaut, das Gras wachsen gehört

-das süße Nichtstun im Fränkischen Seenland-

Am besten, sagen die Franken, feiert es sich mit Gottes Segen. In kaum einer Gegend wird Traditionsbewusstsein und Genuss auf so angenehme Art und Weise verbunden wie hier. Freilich sind wir Franken keine Taugenichtse oder Faulpelze, aber wie schon die alten Römer wussten: Arbeit ist genau betrachtet nichts anderes als das Gegenteil von Muße- nicht umgekehrt. Neben hübschen Castellen und Thermenruinen scheinen sie auch etwas von der Liebe zum maßvollen Müßiggang zurückgelassen. "Urlaub - das ist jene Zeit, in der man zum Ausspannen eingespannt wird.", hat der Schauspieler Hans Söhnker einmal gesagt. In diesem Sinne: Machen Sie, was Sie wollen. Sonst nichts.



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