Sehenswürdigkeiten im Fränkischen Seenland

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Sehenswürdigkeiten im Nürnberger Seenland

Den Römern auf der Spur

-Lernen Sie beim Spaziergang am Limes Neues von den alten Römern-

Treten Sie auf dem Obergermanisch-Raetischen Limes in die Fußstapfen der Römischen Soldaten, erfahren Sie interessantes über deren Alltag und über die Geschichte der Welt. Kürzlich wurde der ehemalige Grenzwall, der die römisch besiedelten Gebiete bis zum großen Allemanneneinfall um 260 n.Chr. gegen Eindringlinge schützen sollte, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kaum drei Kilometer von der Pension Sonnenschein entfernt wird derzeit ein Limespark fertiggestellt, der die Vergnügungen eines Themenparks und den Wissensschatz eines Museums bietet. Ein idealer Ausflugsort für die ganze Familie.

 

---> Bild von Fortuna, Therme, Mosaik

-Tauchen Sie ein in die Welt der Römer und die Geschichte ihres Großreichs-

Sebastian Kneipp, Urvater der damals noch nicht so genannten Wellness, schrieb den Untergang des Römischen Reiches nicht der neuen Discordia oder dem Blei in den Wasserleitungen zu: zum Verhängnis, meinte er, sei Ihnen die Vorliebe geworden, viel und heiß zu baden. Dabei ist es doch nur allzu verständlich, dass die Soldaten aus dem sonnigen Süden im rauhen Norden die Wärme der Heimat vermissten und sie in zahlreichen Thermen und Bädern suchten. Wer eine römische Badezeremonie und den Kult um Fortuna Balnearios, die Göttin der Badenden, am eigenen Leib erfahren will, kann dies z.B. in der Altmühlterme erleben. Nicht mehr baden, dafür umso mehr entdecken, kann man im Römerbad von Theilenhofen, das als Bodendenkmal restauriert worden ist. Der Weihestein für die Badegöttin ist dort immer noch zu bewundern, Skulpturen von Venus, Merkur oder Apoll fanden im Weissenburger Museum ein neues Zuhause.

 

-erleben Sie Weltstars der Oper hautnah im antiken Weißenburger Bergwaldtheater-

Das Weissenburger Bergwaldtheater haben wir ebenfalls den Römern zu verdanken. Heute werden in dem Amphitheater große Opern, Theaterstücke und Kabarett gezeigt. Beim jährlichen Festspielsommer sind Klassiker wie Puccini's La Bohème ebenso vertreten wie Off-Broadwaystücke oder die Enthüllung, Wie Findus zu Pettersson kam. Das aktuelle Programm finden Sie unter http://www.weissenburg.de/Veranst/bwt_2005.htm.

 

Nicht alle Wege führen nach Rom

-Von alten Herren und neuer Küche-

Als Wolfram von Eschenbach um 1200 seinen Parzival schrieb, war das Rittertum frisch mit seinen Idealen ausgerüstet: Treuer Glaube, Opferbereitschaft und bedingungslose Tapferkeit sollten dazu beitragen, das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen zu bewahren. Garant dafür war zum Beispiel die Kaiserburg in Nürnberg, in der die deutschen Kaiser ihre Reichstage abhielten- bis zum Untergang des Reichs im Jahre 1806. Wie das Leben der Ritter aussah, kann man auf alten Burgen wie Spielberg, Wernfels, Abenberg oder Hilpoltstein nachspüren. Wie wäre es nach den vielen Burgbesichtigungen und Museumsbesuchen mit einer stilechten Tafelrunde zum Ausklang? Verwandeln Sie sich in einen mittelalterlichen Ehrenmann und beißen sie herzhaft in die köstlichen Keulen, die ihnen der Koch, Metzger und Wirt Karlheinz Ritzer in seinem traditionsreichen Gasthof Karpfenhof serviert- Fingerfood nach altem Brauch.

 

-Die Kunst baut Brücken zwischen den Zeiten-

 

Spuren aus verschiedenen Epochen finden sich gerne in Gotteshäusern. Unweit unserer Pension finden Sie die Pfarrkirche von Dittenheim, die 1699 von Gabriel de Gabrieli erbaut wurde, nachdem der Dreißigjährige Krieg von ihrem Vorgängerbau nur mehr den Chor und das unterste Turmgeschoss verschont hatte. Anders als die anderen Markgrafenkirchen in unserer Region steht diese Pfarrkirche noch in der Tradition der Vorreformation mit der Trennung von Altar, Kanzel und Orgel. Altar und Kanzel wurden um 1715 errichtet und sind ebenso prächtig geziert wie der Taufstein. Ende der achziger Jahre gewann die Kirche bei Renovierung ganz neuzeitliche Merkmale durch die Deckengemälde des Schwabacher Künstlers Heinrich Mangold.

 

-Vom Kupferstich nach Hollywood-

 

Berühmt waren die fränkischen Glockengießer, die selbst große Kirchen in europäischen Metropolen ausstatteten. Bei einem Ausflug ins 45 Kilometer entfernte Nürnberg können Sie die prachtvolle Frauenkirche am Hauptmarkt bewundern, zu deren Fuß das Cristkindl jedes Jahr den berühmten Christkindlmarkt feierlich eröffnet. Nürnberg ist aber nicht nur berühmt für seinen Christkindlmarkt, die Kirchenglocken, Lebkuchen und die zugegebenermaßen deliziösen Bratwürste, hier wurde auch der berühmte Albrecht Dürer geboren, und das weltoffene Spielzeugmuseum widmet sogar der Star Wars- Trilogie eine Sonderausstellung.

 



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